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02.07.2020, 20:59 Uhr
Schulentwicklung in Kornwestheim
Unser Statement zur anstehenden Schulentwicklung
eine deutliche Zunahme der Schülerzahlen veranlasst uns, unsere Schullandschaft neu zu ordnen. Dies ist sicherlich eine der wichtigsten und schwierigsten Entscheidungen, die für einen Gemeinderat anstehen können. Einerseits wegen
der pädagogischen Dimension auf der anderen Seite steht aber auch die finanzielle Dimension dieses Vorhabens.
Die zu treffende Entscheidung muss für Kinder, Eltern und Lehrer eine gute Entscheidung sein und sie muss in allen Bereichen nachhaltig sein.
Kornwestheim -
Die Verwaltung schlägt die Variante 1d vor. Für diesen Variante sprechen viele gute Gründe. Diese sind für uns:
 
1. Die Eugen- Bolz- Grundschule wird 3 zügig und hat dann ausreichend Platz sich zu entwickeln. Dabei müssen wir die städtebauliche Entwicklung in der Weststadt im Blick haben. Dort erwarten wir steigende Schülerzahlen.
2. Das SBBZ wechselt in das Gebäude der jetzigen Gemeinschaftsschule und liegt damit zentral und gut erreichbar.
3. im Osten der Stadt wird eine neue zunächst 2-zügige Grundschule gebaut, was für die Kinder, die dort wohnen kurze Wege bietet
4. Die Realschule wird erweitert, was dringend notwendig und unbestritten ist.
5. Die Gemeinschaftsschule bekommt einen Neubau auf dem zukünftigen Campus Ost, der auf die besondere pädagogische Zielsetzung der Gemeinschaftsschule Rücksicht nimmt. So hat die Gemeinschaftsschule
die Möglichkeit an einem neuen Ort und in einem neuen Gebäude ihr “ altes “ Image los zu werden.
Es gibt bei dieser Variante sehr viele Synergien mit der Realschule was die Lehrerversorgung, Unterricht und mögliche Schulwechsel anbetrifft.
6. Und die Variante 1 d ist die nachhaltigste Lösung, die machbar ist, falls das Land irgendwann entscheiden sollte, dass es nur noch eine Sekundarstufe 1 geben wird.
7. Der GEB und eine große Mehrheit der Schulleiter sprechen sich ausdrücklich für die Variante 1 d aus.
 
Einzig der Standort der Gemeinschaftsschule wird im Gemeinderat kontrovers diskutiert. Die SPD-Fraktion spricht sich für den Verbleib der Gemeinschaftsschule am Standort aus.
Die CDU-Fraktion, der GEB und die überwältigende Mehrheit der Schulleiter sehen dies aus gutem Grund anders.
Die Schulform ist bei den politischen Entscheidungsträgern auf Landesebene umstritten. Zwischenzeitlich wurde politisch entschieden, dass der Hauptschulabschluss an der Realschule gemacht werden kann. Diese politische Entscheidung (2015 hauptverantwortlich der damalige SPD Kultusminister Andreas Stoch) ist die Ursache für rückläufige Schülerzahlen an den Gemeinschaftsschulen landesweit. Auch in Kornwestheim ist das so.
Es droht die Gefahr, dass irgendwann sich die Landespolitik aus Kostengründen dazu entscheidet nur noch zwei weiterführende Schulformen, das Gymnasium und die Sekundarstufe 1 (alle restlichen Schulformen) zu betreiben.
Darum kann die Gemeinschaftsschule nicht am Standort verbleiben, sondern muss aus Synergiegründen in die Nähe der Realschule.
 
Unter anderem deshalb sehen wir in der Variante 1 d die nachhaltigste Lösung für die nächsten Jahrzehnte in Kornwestheim

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